Bruneck, Südtirol
DERZEITIGER INHALT  
  Protokoll Sitzung PPP vom 20.01.2004
Tagesordnung der PPP-Sitzung vom 10.02. 2004 Protokoll Sitzung PPP vom 10.02.2004
Tagesordnung der PPP-Sitzung vom 09.03. 2004 Protokoll Sitzung PPP vom 09.03.2004
   
   
   
   

Protokoll Sitzung PPP

Tag: 20.01.04 - Ort: Bezirksaltersheim Bruneck - Zeit: 20.00 – 22.30

Anwesend: Elzenbaumer Gerhard (BR), Nardi Richard (Dietenheim), Steinhauser Anton (Vintl), Nones Franco (Br), Kühebacher Gottfried (Innichen), Seyr Tilman (BR), Mair Bernhard (Toblach), Strobl Wolfgang (Toblach), Baumgartner Margit (Br), Stoll Eduard (Br), Lang Günther (Br), Galler Franz (St. Lorenzen), Harpf Walter (Br) Heiter Gerd (St. Lorenzen), Messner Johanna (Antholz), Baumgartner Christine (Br), Guggenberger Hans (Percha), Niederkofler Hanspeter (Br), Pezzei Valentin Brigitte (Br), Hohr Ulrike (Br)


Vorsitz: Christine Baumgartner - Protokoll: Ulrike Hohr


1) Verlesung und Genehmigung des Protokolls

2) Herbert Denicolo zieht sich aus der PPP zurück. Es liegt eine schriftliche Mitteilung von Denicolo vor, in der er seinen Schritt begründet. Die PPP sei keine Bürgerinitiative mehr, sondern nun als Verein institutionalisiert. Er sehe den politischen Bezugspunkt für seine umweltpolitischen Anliegen im Bezirkssozialausschuss, dessen Mitglied er sei. Er sei der PPP aber weiterhin wohl gesonnen und strebe eine Zusammenarbeit an.

3) Gemeindeassessorin Pezzei spricht über den Bezirkssozialausschuss, informiert darüber wer ihm angehört, über die Vorhaben des Ausschusses, weist auf die Sitzung am Donnerstag, 22.01.04 hin und gibt bekannt, dass eine Pressemitteilung zum Thema Ausbau der Pustertaler Straße erarbeitet und verschickt werden soll. Pezzei rät in Bezug auf den Ausbau der Pustertaler Straße der PPP einen Minimalkonsens zu finden; pauschale Ablehnungen bringen die Sache nicht weiter. Es muss diskutiert werden, was akzeptiert werden kann und welche Dinge man kategorisch ablehnt.

4) Raumverträglichkeitsprüfung (UVP) für Pustertaler Straße ? Wurde von der Pustertaler SVP- Verkehrskommission angekündigt. De Nicolo und alle jene, die eine etwas kritischere Haltung einnehmen, sind nicht mehr in diesem Gremium. Das Rumpfgremium, welches übrig geblieben ist, setzt sich zusammen aus: Pircher, Fuchs, Gartner, Griessmair, Hintner, Kassiel, Leimegger, Reinhard Niederkofler. Dass von diesen Mitgliedern nicht zu erwarten ist, dass sie Projekte im Sinne des Umweltschutzes prüfen werden oder prüfen lassen wollen, ist allen klar.

5) Gespräch mit Gemeindevertretern von Natz/ Schabs Bernhard Mair berichtet über ein Gespräch, welches schon im Herbst stattgefunden hat. Das Gespräch sei sehr schwierig gewesen und alles andere als erfreulich, da die genannten Gemeindevertreter zur Bahn ein ablehnendes Verhältnis haben. Sie sehen im Ausbau und der Neustrukturierung der Bahn für sich und ihre Gemeinden keinen Vorteil und vertreten die Ansicht, dass sie mit Bussen zufriedenstellend an Brixen und Bozen angebunden seien, sie empfinden die vorgeschlagenen Bahnprojekte als zusätzliche Belastung. Allerdings seien die Türen noch einen Spalt offen. Nones betont, dass es wichtig sei, bevor man an die Presse gehe, mit den Vertretern von Schabs erneut über das Projekt zu diskutieren, um zu gemeinsamen Lösungen zu finden. Ein Vorgehen ohne sie (oder gegen sie) sei problematisch. Niederkofler HP zeigt auf, dass die projektierten Ausbaumöglichkeiten auch für Natz Schabs mit Vorteilen verbunden seien, u.a.:

- kürzere Fahrdauer

- Vermeiden der Staus vor Brixen (und tw. auf der gesamten Strecke)

- Die Belastung falle dagegen kaum ins Gewicht.

In Bezug auf die Pustertaler Bahn gibt es verschiedene Möglichkeiten, Vorschläge, Varianten, die aber noch nicht bis ins Letzte durchdacht und ausgereift sind

Ein seriöses Eisenbahnkonzept für das Pustertal (ein Paket von Maßnahmen) sei noch nicht vorhanden. Es sei noch einiges zu diskutieren u.a. über

- Fahrpläne

- Genaue Trasse

- Welche Bahnhöfe

- Schleife Franzensfeste/Riggertal/Aicha

- welche Baumaßnahmen sind erforderlich usw.

Niederkofler HP weist insbesondere auf die völlig unlogische Situation hin, dass die Bahntrasse, welche das Pustertal mit dem Eisacktal und mit BZ verbindet, nach Norden weist und den Fahrgästen also einen großen Umweg zumutet.

Kühebacher verweist auf die Bereitschaft von Ing. Kerschbaumer an der betreffenden Studie weiter zu machen. Er meint aber, dass Kerschbaumer ein Einzelkämpfer sei und zu wenig Durchschlagkraft habe, um die Sache weiter zu bringen. Es brauche politische Entscheidungen; dieses Thema müsse ein politisches Anliegen auch der SVP werden.

Baumgartner bittet um Vorschläge für eine Vorgehensweise (Strategie). Folgende Vorschläge werden gemacht:

Elzenbaumer: Ein Gespräch der Bürgermeister mit den Vertretern von Schabs/ Natz ist notwendig.

Stoll: Landesrat Widmann soll sich mit den Bürgermeistern in Verbindung setzen. Die Aufgabe der PPP könnte es sein dem Landesrat Argumente zu liefern.

Die AG PRO BAHN soll reaktiviert werden

Mitglieder: Strobl, Stoll, Niederkofler, Schmieder, Taferner

Strobl wird gebeten die AG einzuberufen.

Nächste Aufgaben der AG müssten u.a. sein:

- Treffen mit Widmann vorbereiten

- Themenliste für ein Gespräch mit D. Schramm vorbereiten

(Themen z.B. Mobilitätszentrum Br, Pustertaler Bahn, Information über laufende Projekte; Berichte aus dem Vinschgau usw.)

6) Harpf berichtet über ein geplantes Gespräch mit Dr. Dieter Schramm, dem Vorsitzenden der Südtiroler Transportstrukturen A.G. An diesem Treffen sollten weiters Dr. Klaus Kemenater und Dr. Helmut Moroder teilnehmen. Auch Widmann und Mussner sollen eingeladen werden. Die inhaltliche Vorbereitung übernimmt die AG PRO BAHN, die organisatorische. Vorbereitung (Kontaktaufnahme, Termin, Ort usw.) der Ausschuss. Auf Vorschlag von Helmuth Moroder wurde das Gespräch bis nach dem Zusammentreffen der STA mit Thomas Widmann verschoben. Treffen mit PPP- Vertretern sollte noch innerhalb Februar möglich sein.

7) Informationsveranstaltung in St. Lorenzen Der insgesamt großer Zustrom zeigt das Interesse an der Sache. Die Anwesenheit von PPP – Mitgliedern und anderen umweltsensiblen Menschen war zahlreich, die Beiträge vielfältig. Auch aus dem Publikum seien sehr differenzierte Wortmeldungen gekommen. (kritische Positionen vertraten z.B. Ausserdorfer von St. Lorenzen, aber auch die neue Präsidentin des Heimatpflegeverbandes Plaikner). Berichtet wird, dass die Planer einen schlechten Eindruck gemacht hätten. Um nur eine Peinlichkeit zu nennen: das Teilstück von der Einmündung ins Gadertal bis zur Stadtgrenze von Bruneck sei in der Ausschreibung einfach vergessen worden. Die Lorenzner wünschen sich die Tunnelvariante, während die Tobl-Variante nicht mehr zur Diskussion stünde. Die Sonnenburger verlangen einen langen Umfahrungstunnel.

8) Steinhauser Anton berichtet ausführlich über die Stimmung in Vintl. Die Gemeindevertreter seien gespalten. Während man in Obervintl zu 80% (mit Ausnahme einiger Bauern) für eine großräumige Umfahrung plädiere, würde sich in Untervintl keine Mehrheit dafür finden. Er vermutet, dass die Vintler nicht alle Projekte genau kennen und fordert, dass alle Projekte auf den Tisch und zur Diskussion gestellt werden müssen

9) Nardi stellt die Frage, ob Wettbewerbsgewinner Anspruch darauf hätten, dass ihr Projekt tatsächlich realisiert wird. Diese Frage kann eindeutig verneint werden. Die diesbezüglichen Entscheidungen sind politischer Natur, die Projekte dienen lediglich als Entscheidungshilfe; möglich ist es auch, einzelne Teile aus unterschiedlichen Projekten zu verwenden.

10) Baumgartner stellt Tätigkeitsbericht (Anlage 1) und Kassabericht vor.

11) Geplante Vorhaben:

- 6.2. Veranstaltung Thema TRANSIT UND WIRTSCHAFT mit Prof. Brückl

- 9. – 11. 2. Fortbildungsseminar in Schlanders mit Prof. Knoflacher zum Thema INTELLIGENTE PLANUNG VON VERKEHRSINFRASTRUKTUREN

- März: Auf Initiative von Dr. Gottfried Kühebacher: Veranstaltung BZ Ärztekammer zum Thema Lärm und Luftschadstoffe: Ärzte und Politiker.

- Fotoausstellung in Reischach zum prekären Zustand der Pustertaler Bahn

12) Mögliche und wünschenswerte Vorhaben, nächste Ziele

- Mitgliederwerbung vorantreiben

- „Bohnfeschtl“ unter dem Motto: Lust auf Bahn

- Gespräch mit Pustertaler Wirtschaftsvertretern

- Spruchband mit griffigem Slogan erarbeiten (Thema: Pustertal/ Verkehr - Edi, Gerhard, alle Mitglieder bringen Vorschläge/ Ideen dazu ein)

- Erstellen einer CD, in der die PPP vorgestellt wird und die verschiedene LINKS enthält z.B. Bahnhöfe im Pustertal, unsere Vorschläge und Vorstellungen zur Entschärfung der Verkehrssituation im Pustertal usw.

- Erstellen einer WEB-SITE mit home page; diese müsste natürlich ständig auf den aktuellsten Stand gebracht werden; jemand müsste die Web- site also betreuen, was mit viel Arbeit verbunden ist. (soll auf die TO der nächsten Sitzung gesetzt werden.)

13) Messner Johanna drückt Solidarität und Wertschätzung für die Arbeit der PPP aus. Sie schneidet die Verkehrssituation im Antholzer Tal an. Ein Teil des Gemeinderates (incl. BM) und auch der Landeshauptmann wünschen ein ganzjähriges Sportzentrum mit einer Rollerbahn für das sommerliche Langlauftraining. Das wäre ein schlimme Entwicklung für Antholz und nicht zuletzt auch dem Antholzer Tourismus abträglich, der in diesem Tal Naturschönheit und Unberührtheit sucht.

nächstes PPP – Treffen 10. 02. 04, Bruneck, Bezirksaltersheim, 20.00 Uhr


Anlage 1

Tätigkeitsbericht für das Jahr 2003

Schon Anfang 2002 entstand in Bruneck die PLATTFORM PRO PUSTERTAL, die sofort rege Aktivitäten im Bereich Lebensqualität, Umwelt, Gesundheit und Verkehr entwickelte. Da diese Initiative großen Anklang fand, wurde ein Vereinsstatut erarbeitet und im Sommer 2003 der Verein gegründet und rechtlich verankert. (s. Statuten)

1. Arbeitssitzungen Von Jänner bis Dezember 2003 fanden insgesamt 14 Arbeitssitzungen von je 2 bis 3 Stunden statt. (8.1. / 19.2. / 18.3. / 22.4. / 29.4. / 13.5. / 29.5. / 27.6./ 26.8. / 25. 9. / 14.10. / 11.11 / 2.12. / 18.12.) Teilgenommen haben daran in der Regel zwischen 10 und 40 Mitglieder, welche dann die beschlossenen Aktivitäten auf freiwilliger Basis durchgeführt haben.

2. Tätigkeiten

Ein wesentlicher Bereich unserer Tätigkeit bestand in der Medienarbeit mit Presseaussendungen, Leserbriefen und Stellungnahmen zu umweltrelevanten Themen, sowie Gesundheit- und Verkehrsproblematik. Außerdem wurden schriftliche Anfragen zu speziellen Themen an die zuständigen Politiker gerichtet.

3. Öffentliche Veranstaltungen

Am 31.01. haben wir in Bruneck in Zusammenarbeit mit KVW, ARGENUP, AVS, HEIMATPFLEGEVERBAND, BEZIRKSSOZIALAUSSCHUSS einen Informationsabend zum Thema „Verkehr im Pustertal“ organisiert.

Bei dieser Veranstaltung konnte ein großer Publikumszulauf verzeichnet werden.

Am 29.03. organisierten wir in Niederdorf gemeinsam mit zahlreichen Vereinen des Pustertals und Osttirols eine Kundgebung zum Thema TRANSITPROBLEMATIK. Ziel dieser Veranstaltungen war die Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung der Bevölkerung des gesamten Pustertales.

Am 17. / 18. 10. organisierten wir in Bruneck eine viel besuchte Fotoausstellung über die Pustertaler Bahn, um auf die äußerst prekäre Situation der Bahnhöfe und die mangelhafte Dienstleistung aufmerksam zu machen. Im Gegensatz zum wirtschaftlichen Aufschwung in der Gründerzeit vor mehr als 100 Jahren, wird die Bahn heute leider nicht mehr als möglicher Wirtschaftfaktor erkannt.

4. Netzwerkarbeit

Nachdem die Plattform Pro Pustertal basisdemokratisch und parteienübergrei- fend arbeitet, bemühen wir uns um Zusammenarbeit und Kontaktaufnahme mit allen anderen Vereinigungen zwecks Bündelung der Kräfte und Steigerung der Effizienz. Insbesondere pflegen wir eine gute Zusammenarbeit mit Vertretern der TRANSITINITIATIVE SÜDTIROL, dem TRANSITFORUM AUSTRIA, lokalen Verbänden und Vereinen, sowie den lokalen GemeindepolitikerInnen.

Bruneck, 25.01. 2004 Sprecherin der Plattform

(Dr. Christine Baumgartner) 39031 Bruneck, Hermann Delagostr. 4 Tel./ Fax 0474/ 410 466


Tagesordnung

der PPP-Sitzung am 10.02.04, 20.00 Uhr Bezirksaltersheim Bruneck

1) Verlesung und Genehmigung des Protokolls vom 20.01.04

2) Bericht über die Vorstellung der Schweizer Studie zum Öffentlichen Verkehr

3) Bericht über den Vortrag von Dr. Brückl und Fritz Gurgiser in Lienz

4) Aktueller Stand der Projekte Spruch-Ttafeln/Bändern an den Eingängen ins Pustertal Stoll-Elzenbaumer und CD Sansone-Kühebacher

5) Vorbereitung des geplanten Treffens AST-PPP mit Schramm-Moroder-Kemenater-Widmann

6) PPP- Stellungnahme zum abgelehnten Kreisverkehr Niederdorf-West

7) PPP- Stellungnahme zur Position der Bezirksgemeinschaft Pustertal zu den Straßen-Ausbauplänen

8) Mitglieder: Stand- und Werbung

9) Überprüfung PPP-interne Vernetzung

10) Allfälliges


Protokoll Sitzung PPP

 

Tag: 10. 02. 04

Ort: Bezirksaltersheim

Zeit: 20.00 – 23.00

 

Anwesend: Putzer Margareth (St. Sigm.), Walcher Friedrich (St. Sigm.), Da Col Hans Peter (St. Sigm.), Ralser Hildegard (St. Sigm.), Steinhauser Anton (Vintl), Ausserdorfer Peter (St. Lor.), Franz Galler (St. Lor.), Gerd Heiter (St. Lor), Richard Nardi (Dietenheim), Wolfgang Strobl (Toblach), Gottfried Kühebacher (Innichen), Hans Schmieder (Innichen), Karl Campei (BR), Carlo Sansone (BR), Elzenbaumer Gerhard (BR),  Franco Nones (Br),  Seyr Tilman (BR),  Eduard Stoll  (BB), Lang Günther (Br), Harpf Walter (BR),  Baumgartner Christine (BR), Niederkofler Hanspeter (BR), Pezzei Valentin Brigitte (Br), Ulrike Hohr (Br)

 

Vorsitz: Christine Baumgartner

Protokoll: Ulrike Hohr

 

1)      Verlesung und Genehmigung des Protokolls

2)      Wir schauen gemeinsam PRO und CONTRA zum Thema „Luftwerte in BR“ mit Br. Pezzei und Chr. Mairhofer. Mit Genugtuung stellen die Anwesenden fest, dass Pezzei sich wacker schlägt und sich von der polemischen und populistischen Art von Mairhofer nicht einschüchtern lässt. Brigitte wird von den Anwesenden mit Applaus empfangen.

3)      Baumgartner berichtet über die Vorstellung einer Schweizer Studie zum Öffentl. Verkehr im Pustertal (durchgeführt vom Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme Zürich). Bei der Vorstellung waren neben Vertretern der PPP (u.a. Baumgartner, Harpf , Campei, Elzenbaumer)  anwesend die LR Berger und Widmann. Die Studie analysiert das Verbesserungspotential des öffentl. Verkehrs unter spezieller Berücksichtigung der Bahnlinie FranzensfesteInnichen.  Es werden eine Reihe von Schwachstellen genannt. Z.B.

-          Niedrige Auslastung Pustertaler Bahn/ hohes Straßenverkehrsaufkommen

-          Fehlende Haltestellen

-          Mangelnde Koordination Bahn-Bus

-          Anbindung im Westen (Brennerlinie) gut, im Osten (Lienz) mangelhaft

-          Verknüpfung Bahn – Bus (außer Bruneck) mangelhaft

-          Hohes Mobilitätsbedürfnis der Gäste bisher vernachlässigt

             Die Studie führt auch detaillierte Maßnahmen zur Verbesserung der Situation an.

             U.a. wird vorgeschlagen:  

-          Stärkung der Bahnachse = Bahn als Hauptachse des Öffentl. Verkehrs

-          Durchgehender täglicher Stundentakt der Züge Innichen – BZ (auch sonntags)

-          Neue Bahnhaltestellen: neben mehreren zusätzlichen Haltestellen: Kronplatz und Helm (Bau einer Perronkante bei der Helmbahn)

-          Busterminal am Bahnhof BR (konfortables Umsteigen)

-          Touristenangebote  (z.B. Fahrrad + Bahn)

-          Verbesserte Fahrplangestaltung,  (Lesbarkeit und Merkbar auch für Laien)

Campei soll darauf bestehen, die komplette Studie zu erhalten. Auch er bewertet die Schweizer Studie positiv. Er urgiert aber politische Entscheidungen und konkrete Schritte; es müssen nun Machbarkeitsstudien und Vorpojekte folgen; ein Zeitplan für die Durchführung der vorgeschlagenen Maßnahmen ist zu erstellen.

Ausserdorfer erinnert daran, dass das Amt f. Personennahverkehr bereits vor Jahren eine Studie über Bahn und Bus im Pustertal bei  2 Schweizer Ingenieuren in Auftrag gegeben hat.

Sind das dieselben Schweizer? Das scheint den Anwesenden nicht sehr wahrscheinlich.

 

Pezzei erinnert an eine Studie (Anbindung Kronplatz an die Bahn), welche von der Kronplatz AG bereits Anfang der 90iger Jahre in Auftrag gegeben wurde.

Erinnert wird auch an die Tempo 21-Studie, welche HP Niederkofler im Auftrag der Bezirksgemeinschaft ausgearbeitet hat.

 

  1. Kühebacher berichtet von einem (von der Arbeiterkammer organisierten) sehr interessanten Vortrag von Stephan Brückl und Fritz Gurgiser in Lienz am 6. 2. 04 Diplomökonom Brückl ist Geschäftsführer des Süddt. Institutes für nachhaltiges Wirtschaften in Augsburg, Fr. Gurgiser ist u.a. auch im Vorstand der Tiroler Arbeiterkammer.                                                                                                        Quintessenz des Vortrages: Die Entwicklung von Verkehrsinfrastrukturen einerseits und die Entwicklung von Beschäftigung und Einkommen laufen nicht parallel, wie auch heute noch (v.a. in Wirtschaftskreisen) teilweise geglaubt wird, sondern sind gegenläufig. Erfreulicherweise wird dieser Zusammenhang heute auch vielfach bereits von Politikern erkannt. So wurde z.B. im englischen Parlament festgestellt, dass Investitionen in Verkehrsinfrastrukturen für die nationale Wirtschaft kein Gewinn sind und dass es nützlicher ist in weiche Soft-ware, wie zum Beispiel gute Beratung, zu investieren. Neben diesen grundsätzlichen Themen wurde auch Aktuelles diskutiert, wie z.B. die Umfahrung Sillian und Heinfels. Pikanterweise kommt dazu u.a. (aufgrund persönlicher Betroffenheit) auch Protest aus Wirtschaftskreisen.

Es wird angeregt, eine ähnliche Veranstaltung auch in BR zu organisieren. Brückl hat dazu seine prinzipielle Bereitschaft signalisiert. (Kühebacher und der Vorstand nehmen das in die Hand)

  1. Studie Knoflacher (Verkehrskonzept für die gesamte Achse Kärnten – Osttirol – Pustertal) Kostenvoranschlag:  € 14.000; Campei, Schmieder, Harpf, Kühebacher nehmen Kontakt mit der Bezirksgemeinschaft auf, die in diesem Zusammenhang gefordert ist.

  2. Elzenbaumer ergreift das Wort zum Thema Spruch-Tafeln/ Bänder. Standorte könnten sein z.B. bei der Sonnenburg und bei Vintl. Gesetzliche Möglichkeiten müssen geprüft werden. Zwischenzeitlich soll auch bereits mit den entsprechenden Bauern, auf deren Grund Tafeln aufgestellt werden könnten, Kontakt aufgenommen werden. (Da Col übernimmt das.)                                                                               Inhaltliche Vorschläge:

-          Es geht um unser Tal. Wir wollen mitreden  (Elzenbaumer)

-          Mit der Bahn STAU(B)-frei durchs Pustertal (Kühebacher)

-          FEIN – STAU(B) – frei durchs Pustertal  (Stoll)

-          E 66- Nein Danke (Harpf)

-          Auf Bild mit Vogelnest, in dem drei Kleinkinder sitzen: Dieses Tal gehört uns! oder PPP- geschüzte Zone! (Harpf)

            Alle Anwesenden denken über weitere Vorschläge nach.

 

  1. Sansone berichtet über die Vorarbeiten für die geplante CD. Ein Rohling steht. Aufgezeigt wird die desolate Situation in den Pusterer Bahnhöfen. Entsprechende Forderungen und Wünsche müssen noch formuliert und als Text eingefügt werden.

Kühebacher schlägt als Startseite eine Satellitenaufnahme des Pustertales vor. Die einzelnen Ortschaften sollten als LINK angeklickt werden können. Eine Weiterverfolgung dieses CD-Projektes wird Sansone, Kühebacher und Niederkofler übertragen.

 

8.       St. Sigmund: Gemeinderat spricht sich für eine 3. Spur zum Einbiegen ins Dorf aus. Niederdorf: Gemeinderat spricht sich bei der Ortseinfahrt für einen Kreisverkehr aus.

Beides stößt beim Land nicht auf Gegenliebe. Die Begründung von Durnwalder und Mussner, dass der Verkehrsfluss nicht eingebremst werden darf, wird von den Anwesenden als skandalös empfunden.

Niederkofler bringt die diesbezügliche Position der PPP auf den Punkt:

-          die Pustertaler Straße ist eine lokale Verbindungsstraße, d.h. es darf  nicht um Beschleunigung des Verkehrsaufkommens gehen (es ginge hier ohnehin nicht um große Zeit-Einspar-Möglichkeiten)

-          die Möglichkeit eines eventuellen zukünftigen weiteren Ausbaues muss jetzt schon klar zurückgewiesen werden.

-          Europaweit wird Kreisverkehr als beste Lösung gesehen, um den Verkehr auf eine vernünftige Geschwindigkeit herunterzuzwingen und die Zahl der Verkehrsunfälle zu verringern. (Der SENNI- Kreisverkehr bei Br hat sich, nach kleinen gewöhnungsbedingten Anfangsschwierigkeiten, gerade in diesem Sinne sehr bewährt.)

Nones erinnert daran, dass alle Gemeinden des Pustertales den Landestransportplan genehmigt und unterzeichnet hätten. Dieses Landesgesetz sieht eine Verlangsamung des Verkehrs vor. Die Gemeinden müssen hier also beim Wort genommen werden. Eine Verlangsamung des Verkehrs ist aus Sicherheitsgründen wichtig, dient aber auch dazu, den öffentlichen Verkehr zu forcieren und zu fördern. Das Gebot der Stunde sind nicht neue infrastrukturelle Maßnahmen, sondern mobilitätssteuernde Maßnahmen, im Sinne einer Umpolung vom Privatverkehr zum öffentlichen Verkehr.

9.       Die Bezirksgemeinschaft Pustertal  hat zu den Straßen-Ausbauplänen Stellung bezogen. Es wird eine Kronenbreite von 10,5 Metern verlangt. Präsident Schmied ist nicht mehr geneigt, weitere Stellungnahmen abzugeben, der Ball gehöre jetzt den Gemeinden und müsse von diesen geschickt ausgespielt werden. Harpf befindet diese Stellungnahme in Erinnerung an die bisherigen Bez. Gem.- Äußerungen zumindest inkonsequent, wenn nicht als Kapitulation vor den Betonierern!

10.   Baumgartner informiert: In Beantwortung eines Schreibens der PPP vom 12. 11. 03 teilt die Abtl 12 Straßendienst mit, dass der Straßenbeschilderungsdienst seit der Übernahme der Staatsstraßen durch das Land keine neuen Schilder mit der Aufschrift „E66“ längs der SS 49 „Pustertal“ angebracht hat.

11.   Vintl: Steinhauser berichtet. Der Gemeinderat ist, was den Ausbau der Pustertaler Straße betrifft gespalten. Die Untervintler Gemeinderäte sind gegen die vorgeschlagene Lösung. (Die kurze südseitige Umfahrung stößt bisher auf wenig Gegenliebe.) Auf Druck einer Gemeinderätin wird die Teilstudie am 17. 2. nochmals vorgestellt. Eingeladen sind der Gemeinderat und Interessierte. Referieren werden Mussner und Ing. Mair. Obervintl samt BM sind geschlossen dafür. Es scheint, als wäre hier die Diskussion bereits abgeschlossen.                                                                           Harpf hat die Hoffnung, dass auch in Obervintl noch einmal über die Unterflurtrassierung geredet wird. Kühebacher hält es vom Strategischer her für günstig, sich ganz auf Niedervintl zu konzentrieren. Hier sind Angriffspunkte möglich und kann die Unzufriedenheit der Bevölkerung genutzt werden. Wenn in Untervintl wieder eine breite Diskussion zustande kommt, besteht die Möglichkeit auch die größere Diskussion wieder ins Rollen zu bringen.

12.   Baumgartner informiert:  Mitgliederwerbung verläuft zufriedenstellend, soll aber weiterhin im Auge behalten werden

13.   Baumgartner informiert: Mitgliederversammlung der Transitinitiative Südtirol (TIS) in BZ am Freitag. Ein Thema wird die Verlegung des BZ Bahnhofes sein und ein Impulsreferat von Walter Harpf zum Thema Pustertaler Straße sowie HP Niederkoflers Beschreibung dessen, was bei politischem Willen im öffentlichen Verkehr machbar wäre.

14.   Baumgartner informiert über Netzwerkarbeit der PPP; die PPP pflegt gute Kontakte

-          zu den Seniorenvereinigungen. (Die Senioren sind durch den Verkehr in besonderer Weise betroffen)

-          Elzenbaumer sorgt für einen guten Kontakt zum BFB

15.   Schmieder regt gemeinsame Veranstaltung (evtl. Tagung oder Podiumsdiskussion) mit Wirtschaftsvertretern des Pustertales an. Die PPP darf sich nicht vornehmlich auf alternative Kreise konzentrieren, sondern muss den Kontakt zu den verschiedensten Interessensverbänden pflegen. Bei einer solchen Tagung sollten die Vertreter der Wirtschaft (Kaufleute, Wirte, Industrie usw.) „ihre“ Leute einladen und wir würden „unsere“ Leute einladen. Das könnte eine sehr interessante Veranstaltung werden. Schmieder und Harpf werden beauftragt vorzufühlen. Evtl. könnte so eine Veranstaltung auch von einer neutralen Institution organisiert werden, z.B. vom Pustertaler Bildungsweg (Bachmann). Baumgartner wird beauftragt, einen ersten Kontakt aufzunehmen.

16.   Baumgartner informiert und wirbt für die MobilityCard (= persönlicher Fahrausweis zum Einsteigen) Dabei handelt es sich um organisierte (sichere!) Mitfahrangebote und Mitfahrgelegenheiten.

 

Nächster Termin für PPP – Sitzung    Dienstag,  09. 03. 04    20.00 Uhr

Bezirksaltersheim Bruneck

Wir bitten um zahlreiche Teilnahme


Einladung

Zur PPP-Sitzung
am 09.März 04, 20.00 Uhr,
Bezirksaltersheim Bruneck

Tagesordnung

1)      Verlesung Protokoll letzte Sitzung

2)      Rückblick auf das Treffen mit LR Mussner am 25.02.04

Rückblick auf  unsere Reaktionen

3)      Bericht Ärztetagung Bozen, 28.02.04, Kühebacher

4)      Aktueller Stand der geplanten Aktivitäten: Vintl – Schilderaktion – Treffen LR Widmann -  Treffen mit Pustertaler Bürgermeistern

5)      Geplanter Straßenausbau Oberpustertal, Guggenberger-Erlacher

6)      Allfälliges

Mit der Bitte um zahlreiches Erscheinen grüßt Euch,

Christine Baumgartner, am 05.03.04


PPP - Ergebnis-Protokoll, 09. 03. 2004

Zeit:  20.00 – 23.00, Ort: Bezirksaltersheim Bruneck

Anwesend: Richard Nardi (Dieth.), Maria Taferner (Br), Christine Baumgartner (Br), Roman Zanon (Bx), Marareth Putzer (St. Sigm), Josef Campidell (Reischach), Johannes Rieder (Mühlbach),  Complojer Töchterle (St. Lor.), Michael Töchterle (St. Lor.) Gerd Heiter (St. Lor.), Albert Volgger (Vintl), Hans Peter Da Col (St. Sigm), Hubert v. Wenzl (Br.), Tilmann Seyr (Br), Peter Ausserdorfer (St. Lor), Margit Baumgartner (Br), Karl Campei (Br), Walter Harpf (Br), Franco Nones (Br) Gottfried Kühebacher (Innichen) Reinhard Erlacher (Br) Gerhard Elzenbaumer (Br), Eduard Stoll (Br), Günther Lang (Br), Helga Swoboda (St. Johann i T.), Ulrike Hohr (Br)

 

Entschuldigt abwesend: Herbert De Nicolo, Benno Mair, Wolfgang Strobl, Toni Steinhauser, Monika Dorner, Johanna Messner, Nikolaus Mair, Hermann & Anton Kiebacher, Hans Schmieder, Brigitte Pezzei

 

1)      Das Protokoll der letzten Sitzung wird verlesen und genehmigt.

 

2)      Rückblick auf das Treffen mit LR Mussner am 25.02.04                                                      

      Die Anwesenden stellen mit Bedauern fest, dass bei LR Mussner keine echte Kompromissbereitschaft und kein Einlenken feststellbar war, lediglich einige unwesentliche Änderungen seinen für ihn denkbar. Die PPP fordert ein Moratorium

 

3)      Bericht Ärztetagung zum Thema Gesundheit und Lärm in Bozen, 28.02.04, Kühebacher berichtet erfreut vom regen Zuspruch und den interessanten Inhalten (auch viele Landtagsabg. seien anwesend gewesen und bis zum Schluss geblieben, so Laimer, Mussner, Denicolo`, Pürgstaller, Theiner, Gnecchi, Heiss, Kusstatscher, Kury) Referenten waren Prof. Lercher aus IBK (> Lärmforscher und Mitglied der Vereinigung: Ärzte für eine gesunde Umwelt), sowie Dr. Oberfeld aus SBG (>Umweltmediziner) Norbert Lantschner habe interessante Daten aus Südtirol beigesteuert, wobei seine Aussagen von den beiden Referenten zur Gänze mitgetragen wurden. Erfreulich sei, dass bei dieser Tagung auch die politische Dimension der Thematik erkannt und formuliert worden sei. Entsprechende Veröffentlichungen der Referate in einem eigenen Blatt der ÄK werden folgen.

 

4)      Strategisches zum Ausbau der Pustertaler Straße                                                     

      Zanon betont Grundsätzliches: Bevor wir über den Straßenausbau reden, müssen wir über den Ausbau und die Modernisierung der Bahn reden. Die Pusterer müssen sich die Frage stellen, wie viele Autos sie auf der Pustertaler Straße haben wollen. Nur wenn sie sagen, dass sie mehr als 18.000 Autos wollen, muss die Straße ausgebaut werden. Man muss jetzt die ganze Energie darauf konzentrieren zu überlegen, wie Druck aufgebaut werden kann.                                                                            

      Erlacher schlägt in dieselbe Kerbe, wenn er fragt, warum denn die Straße ausgebaut werden müsse, wenn man doch ständig die Bürger auffordert weniger zu fahren. Campei fordert eine konzertierte Aktion, es müsse auf verschiedenen Ebenen agiert werden; er warnt vor Salami-Taktik: Zuerst geben die Lorenzner nach, dann die Kiener, dann ..... und plötzlich gibt es kein Zurück mehr.

 

5)      Aktueller Stand der Diskussion zum Ausbau der Pustertaler  Straße in den einzelnen Dörfern

-         Vintl: Volgger berichtet von einem weiteren Treffen mit LR Mussner am 04.03.04, bei dem auch ein Lokalaugenschein vorgenommen worden sei. Mussner habe zugeben müssen, teilweise schlecht informiert zu sein, so hatte er z.B. keine Vorstellung vom Aussehen der von uns gewünschten Unterflurtrasse, die nach Süden offen sein sollte; Die JG ist sehr aktiv und plant eine Unterschriftensammlung. Gespräche mit der Wirtschaft, Rieper, Lodenwelt sind geplant. Insgesamt muss aufgepasst werden, dass es Mussner nicht gelingt, durch  „private“ Treffen mit einzelnen Gruppen in Vintl die Bevölkerung auseinanderzudividieren.

-         St. Sigmund: Da Col betont, dass der LH Zusicherungen gemacht habe, man könne auf eine Parallelstraße verzichten und sich auf eine Einreihspur beschränken; es sei nicht notwendig, den Kurvenradius zu erweitern.

-         Kiens: Harpf erinnert daran, dass von 3 neuen Brücken und 2 Tunnels die Rede sei, ein unsinniges Großprojekt und eine unwahrscheinliche Verschwendung von Geld sowie von wertvollem Kulturgrund, abgesehen davon, dass mit der Bahn, wegen der Verlegung derselben in einen Tunnel und dem dadurch erfolgenden Verzicht auf eine Kiener Haltestelle noch gar nicht geredet worden sei; zu befürworten hingegen sei eine Unterquerung, was nach Auskunft von Ing. Aichner technisch kein Problem darstelle, in jedem Fall für eine ausreichende Entlastung der Kiener sorge und zudem wesentlich platzsparender und  kostengünstiger sei.

-         St. Lorenzen: Ausserdorfer berichtet von den Vorsprachen beim LH; für eine lange Untertunnelung der Sonnenburg habe es bis jetzt immer ein klares „Nein“ vom LH gegeben, der BM schlage einen kurzen Tunnel vor (vom Meilenstein bis zur Gadertaler Brücke)          Töchterle spricht sich gegen einen kurzen Tunnel aus: Die zwei Kreuzungen an den jeweiligen Tunnelenden würden zum Verlust von wertvollen Kulturgrund führen¸ außerdem entstünden evtl. 4 Kreuzungen auf 1,5 km Strecke. Für den Gadertaler Verkehr sei der Tobl-Variante der Vorzug zu geben. Das wäre auch kostengünstiger.

 

6)      Geplantes Straßenausbauprojekt in Percha    

      Erlacher berichtet von Plänen einer neuen Talabfahrt vom Kronplatz bis nach

      Litschbach, von der Errichtung eines entsprechenden Terminals und von einem

      entsprechenden Dorfumfahrungs-Straßenausbauprojekt mit Anbindung an denselben.

 

7)      Treffen mit LR Widmann: Von Widmann muss ein Gesamtkonzept zur Mobilität im Pustertal verlangt werden.                                                                                                      Niederkofler zeigt auf, dass die von der PPP vorgeschlagenen kurzen Umfahrungen und Lösungen (so z.B. auch die Unterflurvariante bei Untervintl) deshalb von den Verantwortlichen nicht akzeptiert werden, weil sie keine weitere Ausbaumöglichkeit der Straße zulassen; die langen großräumigen Umfahrungen hingegen antizipieren eine spätere gänzlich neue Trassenführung.

 

8)      Ausblick

Zanon regt an über eine Volksbefragung nachzudenken. Eine Volksbefragung sei das einzige Mittel mit welchem wirklicher Druck erzeugt werden können. 2 klare Varianten müssten zur Abstimmung gebracht werden. Natürlich müsse eine so weitreichende Maßnahme äußerst sorgfältig vorbereitet werden, um einen Bumerang-Effekt zu verhindern.

Niederkofler fordert, dass weiterhin auf vielen verschiedenen Ebenen agiert werden soll.

Vereinbarungen:

1)      Der Ausschuss der PPP lädt die Pusterer Bürgermeister zu einem Treffen ein.

Ausserdorfer bekräftigt die Dringlichkeit eines solchen Treffens. Die Bürgermeister würden dazu neigen, nur über den „eigenen“ Straßenabschnitt nachzudenken. Das Problem „Ausbau der Pustertaler Straße“ sei aber nur global zu lösen; ein vernetztes Denken und Vorgehen der Bürgermeister sei deshalb notwendig.

2)      Lang wird beauftragt einen MUSTER-BESCHLUSSANTRAG zum Ausbau der Pustertaler Straße für einzelne Gemeinderäte oder Assessoren auszuarbeiten. Der Beschlussantrag soll von den Räten in den nächsten Sitzungen eingebracht und dem Gemeinderat zur Abstimmung vorgelegt werden. Die einzelnen Gemeinderäte müssten dann Farbe bekennen. Lang wird gebeten den Antrag den Gemeinderäten der PPP baldigst zukommen zu lassen und ihn dann auch bei der nächsten Plenarsitzung der PPP vorzustellen. Harpf schlägt vor, dass das entsprechende Verhalten der politischen Vertreter zu einem wichtigen Kriterium für die nächsten Gemeinderatswahlen gemacht werde.

3)      Kühebacher und Schmieder behalten die Organisation einer Veranstaltung mit Stephan Brückl im Auge. Brückl wurde bereits von der Transitinitiative eingeladen und steht auch der PPP als Referent für eine Podiumsveranstaltung zur Verfügung. Moderiert werden sollte die Veranstaltung von der Tourismusakademie Bruneck: Vertreter von Wirtschaft und Tourismus sollten gemeinsam mit Brückl am Podium sitzen.

4)      Campei wird beauftragt mit dem Präsident der Bezirksgemeinschaft Schmidt wegen RAUMVERTRÄGLICHKEITSPRÜFUNG zu reden und eine solche anzufordern. Sind die geplanten großräumigen Umfahrungen raumverträglich?

5)      Berhard Mair wird (in Abwesenheit) beauftragt, bei entsprechenden politischen Stellen die Riggertal-Schleife aufs Tapet zu bringen und sich dieses Themas insgesamt in Vertretung der PPP anzunehmen

6)      Die AG Spruchbänder/-tafeln wird beauftragt das Aufstellen von 2 Schildern entlang der Pustertaler Straße (bei Vintl und bei St. Lorenzen) zu organisieren. Die AG soll einen geeigneten Text bzw. ein geeignetes Bild auswählen. (Bild und Text sollten inhaltlich zündend, möglichst einfach, allgemein verständlich, plakativ und natürlich originell sein)  Nones spricht mit Graber Klaus, Olivotto und anderen, um herauszufinden, wo die bei der Toblacher Anti-Alemagna-Kundgebung verwendeten großen Tafeln geblieben sind. Eine davon stand am Ortsende von St.Georgen (Richtung Gais), eine andere Kurz vor Neunhäusern. Diese wären für unseren Zweck optimal und würden uns größere Ausgaben ersparen. Jeder von uns sollte sich an der Suche nach diesen Tafeln und am Druck beteiligen, dass diese „herausgerückt“ werden. Dies ist Harpf vor einigen Jahren trotz tagelanger Bemühungen nicht gelungen. Sicher ist: Sie existieren noch.


Termine:

Veranstaltungen zum Thema Mobilität und Gesundheit mit Lantschner und Kühebacher

In Kiens am 5. 4. 04

In Vintl  am 30. 4. 04 

Nächste Sitzung der PPP   Mittwoch 30. 03. 04   20.00 Uhr Bezirksaltersheim Bruneck

SIEHE AUCH: PPP-Homepage:www.forum-bruneck.net  - bzw.  www.forum-online.da.ru